Nach den Erdbeben in Bangladesch gab es unzählige Tote und hunderttausende Obdachlose, nach dem Tsunami in Haiti zählte man die Toten schon nach Hunderttausenden. In Äthiopien, Somalia und noch ärmeren Gebieten der Welt betteln Eltern um eine Schüssel Reis damit ihre Kinder nicht vor Hunger sterben müssen. Im Warschauer Ghetto überlebten Leute im Angesicht ihrer ausgerotteten Familien, in Konzentrationslagern mussten Musiker aufspielen während ihre Freunde in Massengräbern gestapelt wurden. In Hiroshima und Nagasaki überlebten Menschen unter den Leichenbergen Hunderttausender. In Tschernobyl bezahlten mutige Einsatzkräfte ihren Einsatz für die Allgemeinheit mit dem Leben. In Japan stehen schon wieder Menschen in radioaktiv verseuchtem Wasser und in ganz Nordafrika sterben täglich Tausende für ihre Freiheit, die mit Steinen gegen Panzer kämpfen.
Was bin ich froh, dass ich in Deutschland lebe, wo es den "Aufstand der Millionen" gegen die Sommerzeit gibt. Leute, die so arge Beschwerden haben, dass sie "mindestens drei Monate nicht mehr richtig schlafen können", weil sie ihren Lebensrhythmus verlieren, da sich, achgottchen, die Zeit um eine Stunde verschiebt. Ein guter Rat: wer Probleme mit dem Schlafen hat, nutzt die Zeit, und denkt ein bisserl nach.