Unser Geldsystem, ein System mit Verfallsdatum?

Geld ist eines der vielen Dinge die jeder benutzt, aber von dem nur wenige wissen wie es funktioniert. Das ist wie mit einem Fernsehgerät oder dem neuesten I-Pod. Komischerweise lässt sich aber die Mehrheit der Menschen, wenn auch meistens nur zwangsweise, dazu hinreißen, die Bedienungsanleitungen solcher Geräte zu lesen. Beim Geld sieht es da anders aus. Nur sehr wenige befassen sich mit der Funktionsweise von Geld.

 

Warum gibt es eigentlich Geld? Das lässt sich einfach erklären. Vor langer Zeit war es üblich Waren und Produkte zu tauschen, man tauschte Fisch für Mehl, Mehl für Kartoffel, Kartoffel für einen Tonkrug, zwei Tonkrüge für eine Speerspitze usw.. Irgendwann, als es immer mehr Produkte gab, wurde das einfach zu kompliziert und außerdem war es auch sehr mühselig 50 kg Kartoffeln zum Schmied zu schleppen nur um ein Messer dafür zu tauschen. Schon war das Geld erfunden. Es war halt viel leichter Mehl, Fisch, Tonkrüge usw. für ein paar Münzen zu erstehen. Geld gibt es also deshalb, so die gängige Lehrmeinung (mit der ich nicht so ganz einverstanden bin), weil es ein „leichteres“ Tauschmittel ist. Erwähnenswert zur „Erfindung“ des Geldes ist, dass es, soweit ich weiß, bis heute nicht gelungen ist, den Zeitpunkt des Übergangs vom Tausch Ware gegen Ware zu Ware gegen Geld zu bestimmen. Auch dafür, dass man Geld zur Erleichterung des Tauschhandels einführte existiert bis heute anscheinend kein wissenschaftlicher Beweis.

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Soweit so gut. Da ich davon ausgehe dass Geld einen Fehler hat (den Fehler, dass man immer zu wenig Geld hat lassen wir außen vor), müssen wir herausfinden ob dieser Fehler schon bei der „Erfindung“ des Geldes implantiert gewesen ist und um was für einen Fehler es sich dabei handelt.

Dazu müssen wir die Verwendungszwecke von Geld etwas genauer unter die Lupe nehmen. Geld soll demnach hauptsächlich als Tauschmittel fungieren, zugleich hat man ein besseres Wertaufbewahrungsmittel (3 Wochen ungekühlt gelagerte Fische lassen sich schlecht tauschen) und mit Geld ist es einfacher den Wert für verschiedene Produkte festzulegen.

Drei tolle Eigenschaften an denen es nichts auszusetzen gibt. Schauen wir uns die einzelnen Verwendungszwecke von Geld genauer an.

 

Beginnen wir mit seiner Funktion als „Wertbenennungsmittel“.

Dass der Preis einer Ware (Karotte, Bohne, Kupfer usw.), eines Produktes (Auto, Computer, Playstation, usw.) oder einer Leistung (Abflussreinigung, Parkettverlegung, Autoreparatur, usw.)  von vielerlei Faktoren abhängt ist klar. Trotzdem stimmt die Aussage, dass sich mit Geld der Wert einer Ware leichter benennen lässt. Auspreisungen wie, dieser Laptop kostet nur noch 500 kg Kartoffel oder 100 fangfrische Forellen oder 12 Winterreifen oder die neueste Ausgabe des zwölfbändigen Brockhaus oder eine Unze Gold oder 9 Unzen Silber oder 489 Büchsen Ravioli usw.,  wären  deutlich umständlicher als dieser Laptop kostet 1000,00 Euro.

Geld erfüllt also den Zweck,  den Wert einer Ware, eines Produktes oder einer Leistung  zu benennen. Das heißt auch, dass man für eine gewisse Menge Geld eine gewisse Menge Waren oder Leistungen bekommen muss.

 

Wie sieht es aus mit dem Geld als Wertaufbewahrungsmittel?

Da tauchen nun die ersten Probleme auf, denn wenn ich einen Wert (also Geld) aufbewahre, dann sollte dieser Wert auch Bestand haben, tut er aber meistens nicht. Sonst müsste ich heute doch für 100 Euro die gleiche Menge an Waren im Supermarkt bekommen die ich vor 20 Jahren für 195 DM erhalten habe. Ich bin mir sicher, ich krieg sie nicht. Es könnte natürlich daran liegen, dass die Nachfrage nach den Waren gestiegen ist oder sich deren Produktion verteuerte, was beides zu einem höheren Preis geführt hat. Da heute aber durch modernere Produktionstechniken eigentlich eher ein Überangebot an Waren geschaffen wird glaube ich das nicht. So wie es aussieht, muss sich Geld vermehren um seinen Wert zu behalten. Ich habe aber noch nie davon gehört, dass ein 200 Euroschein und ein100 Euroschein ein bisschen Spaß miteinander hatten und das Spaßergebnis ein 50 Euroschein war. Natürlich hätte man die 195 DM vor 20 Jahren zur Bank bringen und dafür Zinsen einstreichen können, den Wertverlust hätte das bestimmt gemindert. Bleibt aber die Frage, wer macht die kleinen „Zinsmünzchen“ und „Zinsscheinchen“? Und die Frage warum sich Geld vermehren muss um seinen Wert zu behalten ist damit auch noch nicht geklärt. Es scheint so, als würde Geld den Zweck der Wertaufbewahrung nur dann erfüllen wenn es sich vermehrt. Ob das der Fehler ist den wir suchen? Sicher bin ich mir da noch nicht.

 

Kommen wir zum Hauptzweck des Geldes, zu seiner Verwendung als Tauschmittel. 

Ob es diesen Zweck erfüllt lässt sich leicht nachprüfen. Ich nehme 10 Euro, gehe in den nächsten Supermarkt und kaufe ein. An der Kasse nimmt man die 10 Euro, ich habe im Gegenzug Waren für 10 Euro bekommen, also alles wunderbar. Geld lässt sich gegen Waren tauschen, es erfüllt seinen Zweck als Tauschmittel.

Wenn wir nicht vorher das Problem mit der Wertaufbewahrung entdeckt hätten würde ich nun sagen, Geld ist das perfekte Mittel um damit zu  tauschen, den Wert einer Ware zu benennen und um Wert aufzubewahren.

Das mit der Vermehrung des Geldes lässt mir aber keine Ruhe. Warum muss es sich vermehren?

Ich habe das dumme Gefühl, den Fehler im Geldsystem zu finden ist komplizierter als ich dachte, oder der Fehler ist so augenscheinlich dass man ihn übersieht.

Jetzt fällt mir gerade ein, dass wir zwar die Verwendungswecke von Geld untersucht haben, woher das Geld kommt und wie es funktioniert haben wir noch gar nicht betrachtet. Also, ran an die Materie.

 

Wo kommt es her, das liebe Geld?

Als Arbeitnehmer würde man sagen vom Arbeitgeber. Wo hat der wiederum das Geld her? Vom Kunden? Und wo hat der Kunde das Geld her? Von seinem Arbeitgeber? Das bringt uns nicht weiter. Irgendwo muss das Geld doch entstehen. Ja klar, es kommt aus einer Druckmaschine oder aus einer Münzprägeanstalt. Das heißt, Geld wird einfach gedruckt oder geprägt. So einfach kann es aber auch nicht sein, denn dann müsste man doch nur so viel Geld drucken oder prägen wie man gerade braucht. Warum gibt es dann im Augenblick so viele Probleme mit bankrotten Banken und sogar Staaten?

Einfach Geld drucken und in Umlauf bringen scheint demnach nicht zu funktionieren, sonst würde man bestimmt alle Schulden, oder zumindest die Staatschulden „wegdrucken“.

Warum es nicht funktioniert ist einfach. Geld dient, wie wir schon herausgefunden haben, als Tauschmittel. Wenn man etwas tauscht, dann erwartet man einen fairen Gegenwert. Geld, das man nach Belieben druckt, wäre kein fairer Gegenwert. Lassen Sie mich das an einem Beispiel verdeutlichen.

Nehmen wir an, Sie sind ein Bauer, neben 9 anderen, in einem Königreich mit 1000 Bewohnern. Dieses Königreich befindet sich auf einer Insel die vollkommen von der Außenwelt abgeschottet ist. Sie und Ihre 9 Kollegen schuften sich ab, bauen Kartoffel, Rüben, Kohlrabi, Weizen, Gerste usw. an. Die übrigen 990 Bewohner des Königreichs sind stinkfaul und deshalb auch pleite. Weil die 990 Bewohner zwar pleite aber trotzdem hungrig sind verlangen sie vom König dass er gefälligst Geld drucken und es an die faulen 990 Bewohner verteilen soll damit sie sich bei den Bauern mit Lebensmitteln eindecken können. Der senile König tut das, die Faulen sind hocherfreut und stehen 10 Minuten später bei Ihnen auf dem Bauernhof und wollen Kartoffel, Rüben, Kohlrabi usw. kaufen. Wären Sie nun überzeugt, dass Sie für Ihre Schufterei einen fairen Gegenwert in Form von frisch gedruckten Geldscheinen erhalten werden?

Die meisten würden nun wahrscheinlich sagen, ist doch egal ob es frisch gedrucktes Geld ist. Hauptsache der Bauer wird für seine Waren bezahlt. Spinnen wir die Geschichte weiter.

Der senile König beschließt ab sofort monatlich neues Geld zu drucken, weil ihm zufriedene Untertanen sehr am Herzen liegen.

Sie selbst haben nun anscheinend gut verdient und freuen sich erst mal. Doch schon kurz darauf kommt die Ernüchterung. Sie haben das ganze Jahr geschuftet und Ihre Erzeugnisse für hübsche Geldscheine „eingetauscht“, nun wird Ihnen klar, dass sie mit den Geldscheinen nichts anfangen können. Bei wem sollten sie für diese Geldscheine etwas bekommen. Die 990 faulen Bewohner der Insel haben nichts zum tauschen, liegen den ganzen Tag nur in der Sonne und verspüren auch nicht die geringste Lust irgendetwas zu produzieren. Und selbst wenn sich einer der Faulen dazu aufraffen würde eine Axt herzustellen, warum sollte er sie für einen Geldschein von Ihnen tauschen, wo er doch jeden Monat neue Geldscheine vom König bekommt?

Gegen was sollen sie nun die schönen neuen Geldscheine eintauschen? Die einzigen die auf der Insel Waren anbieten sind die anderen Bauern, deren Waren brauchen sie aber nicht. So beschließen Sie nächstes Jahr ebenfalls nichts mehr zu tun und sich bei der monatlichen Geldausgabe des Königs mit anstellen werden. Bloß dumm, wenn die 9 anderen Bauern den gleichen Gedanken haben sollten.

Einfach Geld drucken funktioniert also nicht weil es durch keinerlei Wert gedeckt ist.

Ein Geldschein den man einfach so drucken würde wäre nicht mehr wert als das Papier auf dem er gedruckt ist und die Farbe die man dazu benötigt. Erst wenn ein Gegenwert für den Geldschein existiert, d.h. eine Leistung im Wert des Geldscheins erbracht wurde oder ein Produkt des gleichen Werts des Geldscheins hergestellt wurde, erst dann erhält er den aufgedruckten Wert.

Irrigerweise hält sich immer noch die Meinung, dass ein Geldschein einen inneren, oder besser gesagt den aufgedruckten, Wert besitzt. Und weil wir gerade beim Irrglauben sind, es ist nicht der Staat oder die Regierung die das Recht haben Geld zu drucken. Das Recht Geld zu drucken hat allein die Notenbank, die alles andere als staatlich sondern im Privatbesitz ist. Deshalb nennt man einen Geldschein auch Banknote. Wenn der Staat Geld braucht, muss er Staatsanleihen (nichts anderes als Schuldscheine) herausgeben oder die Steuern erhöhen.

In früheren Zeiten gab es Geld in Form von Münzen die aus Edelmetallen wie Gold und Silber oder aus Halbedelmetall wie Kupfer bestanden. Diese Münzen besaßen einen echten Wert der sich an ihrem Gewicht und den Prägekosten bemaß. Einen echten Wert deshalb, weil sie nicht in beliebigen Mengen geprägt werden können, da einfach nicht unbegrenzte Mengen an den Metallen zur Verfügung stehen.

Auch gab es Zeiten, in denen Geldscheine durch Edelmetalle gedeckt waren (man behauptete es jedenfalls), was bedeutete, dass man jeden Geldschein wieder in Gold oder Silber umtauschen konnte. Bis 1973 konnte man (angeblich) für je 35 Dollar ein Unze (31,1 Gramm) Gold eintauschen. Festgelegt wurde dies durch das so genannte Bretton Woods Abkommen, das für feste Wechselkurse sorgen sollte,  im Juli 1944. 1973 wurde es wieder außer Kraft gesetzt.

So, nun stehen wir aber vor einem echten Problem. Ein Geldschein darf, nach allem was wir bis jetzt herausgefunden haben erst gedruckt und in Umlauf gebracht werden, wenn vorher eine dem aufgedruckten Wert des Geldscheins entsprechende Leistung erbracht oder eine entsprechende Sicherheit hinterlegt wurde. Das würde aber bedeuten, dass für alle sich in Umlauf befindlichen Geldscheine ein entsprechender Gegenwert vorhanden sein muss. Somit müsste immer ein Wertgleichgewicht zwischen Waren, Produkten und Leistungen und den gedruckten Geldscheine herrschen.

Das erscheint mir unmöglich. Dann müsste die Notenbank immer kontrollieren wie viel Produkte hergestellt und wie viele Leistungen erbracht wurden und dann die entsprechende Menge Geldscheine drucken und ausgeben. Damit die Welt dann nicht an den Geldscheinen erstickt, weil andauernd produziert und geleistet wird, müsste sie zugleich auch die Geldscheine vernichten deren Gegenwert verschwand weil er auf dem Müll landete oder verspeist wurde und damit nicht mehr existiert. Auch die Geldscheine die für erbrachte Leistungen (Zimmer streichen, Reifen wechseln …) von der Notenbank ausgegeben wurden müssten irgendwann wieder verschwinden.

So kann es nicht funktionieren, wie aber dann?

Immerhin haben wir bis jetzt herausgefunden, dass man Geld nicht einfach so drucken und ausgeben kann wenn der Gegenwert fehlt und dass Geld wieder verschwinden muss wenn der Gegenwert nicht mehr existiert. Wie lässt sich das bewerkstelligen?

Schauen wir einen Geldschein noch mal genauer an. Er ist doch eigentlich nichts anderes als ein Schuldschein für den ich eine gewisse Menge Waren oder Leistungen bekomme. Wenn wir jetzt behaupten, ein Geldschein ist nur ein Schuldschein welcher mit einem Wert hinterlegt ist, dann liegt die Antwort auf die Frage nach der Entstehung von Geld nahe.

Geld würde demnach durch Schulden machen oder besser gesagt durch Kreditvergabe entstehen. Der hinterlegte Wert den der Schuldschein/Geldschein haben muss wäre dann das Eigentum (Haus, Grundstück, Schmuck usw.) des Kreditnehmers das er als Sicherheit verpfändet. Sollte sich die Notenbank, die alleine über das Recht verfügt Schuldscheine zu drucken, mit so einer Sicherheit nicht zufrieden geben, dann müsste halt die Bank die den Kredit vergibt ebenfalls für den Kredit geradestehen. Es bliebe nur noch das gleiche Problem zu lösen das wir weiter oben schon hatten. Wenn andauernd Geldscheine gedruckt werden, weil ja immerzu Kredite vergeben werden, würden wir wieder in Geldscheinen ertrinken. Dieses Problem löst sich aber diesmal von selbst. Wenn nämlich der Schuldner seinen Kredit zurückbezahlt hat, dann sind die Schuldscheine/Geldscheine wieder zurück in der Bank. Dort können sie bleiben bis sie wieder als Kredit vergeben werden.

Und wissen Sie was, so komisch es auch klingt, Geld entsteht genau so, durch Kreditvergabe.

Nun ist klar welche Zwecke Geld erfüllt oder zumindest erfüllen sollte. Auch wie es entsteht ist geklärt. Den Fehler, von dem ich behaupte dass es ihn geben muss, den haben wir leider noch nicht gefunden. Aber da war doch noch das mit den „Zinsscheinchen“ und den „Zinsmünzchen“. Da hilft alles nichts, müssen wir halt noch mehr ins Detail gehen. Davor fassen wir zusammen was wir bis jetzt wissen

 

Geld erfüllt drei Aufgaben

 

  1. Geld ist ein universelles Tauschmittel
  2. Geld dient der Wertaufbewahrung
  3. Geld erleichtert das Auspreisen von Waren, Produkten und Leistungen.

 

 

Geld entsteht durch Kreditvergabe

Geld muss immer mit einem Wert hinterlegt sein

Geld muss wieder wertlos werden wenn der hinterlegte Wert nicht mehr existiert.

Geld verschwindet wieder wenn der Kredit zurückgezahlt ist.

 

Was jetzt komisch ist, ist die Tatsache dass Geld nur durch Kreditvergabe entsteht. Das heißt, wenn alle Kredite auf der Welt zurückgezahlt werden gäbe es kein Geld mehr.

 

 

Wie funktioniert nun das „Geld machen“ genau und was hat es mit dem Zins auf sich?

Fangen wir mit dem „Geld machen“, eigentlich heißt es Geld schöpfen, an.

Kredite vergeben, also Geld schöpfen, dürfen alle Geschäftsbanken. Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass Banken „echtes Geld“ verleihen, Geld das ihnen Sparer zur Aufbewahrung überlassen haben. Dann würde bei einer Kreditvergabe kein neues Geld entstehen, es würde nur „altes Geld“ verliehen.

In Wahrheit ist es so, dass die Bank ganz einfach per Knopfdruck Geld entstehen lässt und dem Kreditnehmer gutschreibt. Natürlich nur, wenn der Kreditnehmer ausreichend Sicherheiten bietet. Nur durch das Eingeben von ein paar Zahlen in den Computer entsteht also Geld. Daher auch der Ausdruck Kreditgeld oder Fiat Money. Fiat Money leitet sich vom lateinischen fiat – es werde ab. Der Euro und der Dollar sind nichts anderes als Fiat Money.

Echte Geldsscheine, also Banknoten, sind aber dadurch noch nicht entstanden. Diese kann, wie schon erwähnt, nur die Zentralbank drucken und ausgeben. Falls der Kreditnehmer seinen Kredit in Geldscheinen ausbezahlt haben will, so muss sich die Kredit gebende Bank diese bei der Zentralbank gegen Gebühr besorgen.

Damit nun Geschäftsbanken nicht unendlich viele Kredite vergeben können wurde eine, meiner Meinung nach viel zu niedrige, Hürde in das System eingebaut. Alle Geschäftsbanken verfügen über ein Konto bei der Zentralbank. Das dort verbuchte Guthaben darf bis auf eine Mindestreserve von 2% als Kredit vergeben werden. Das heißt, verfügt eine Geschäftsbank bei der Zentralbank über ein Guthaben von 1.000.000 Euro, ist sie berechtigt für 50.000.000 Euro Kredite zu vergeben. Anders ausgedrückt, die Geschäftsbank könnte 50mal mehr Geld verleihen als sie besitzt.

In der Praxis sieht das ungefähr so aus:

Bank X hat festgestellt, dass ihre Kunden nur noch ¼ ihres Geldes als Bargeld von ihren Konten abheben. Die restlichen ¾ des Geldes werden für Überweisungen oder mit der Kreditkarte genutzt. Das heißt, Kunde A, der 1.000.00 Euro auf seinem Konto hat, wird sich, im Zeitalter des bargeldlosen Geldverkehrs, voraussichtlich nie mehr als 250,00 Euro als Bargeld auszahlen lassen. Die kluge Bank X denkt sich nun, mit den restlichen 750,00 Euro müsste sich doch Geld verdienen lassen. Und genau das tut sie. Sie verleiht die 750,00 Euro an den Kunden B, natürlich gegen Zinsen, Tilgung und Sicherung. Bis hierher klingt es so als würde die Bank genau das machen was sich jeder vorstellt, nämlich einen Teil des Geldes eines Sparers verleihen. Tut sie aber nicht.

Was ist nun passiert? Ganz einfach, aus anfänglich 1.000,00 Euro sind 1.750,00 Euro geworden, eben Fiat Money. Kunde A hat immer noch Anspruch auf seine 1.000,00 Euro, Kunde B hat Anspruch auf  750,00 Euro und Bank X verdient Kreditzinsen an Geld das sie nicht hat. Reine Vertrauenssache, oder wie Milton Friedman, Ökonom und Nobelpreisträger, es formulierte: „Die grünen Papierscheine haben Wert, weil jeder denkt, sie hätten Wert.“

Aber damit ist es meistens noch nicht getan. Stellen wir uns vor, Kunde B braucht seinen Kredit, die 750,00 Euro, doch nicht sofort und lässt das Geld erst einmal bei Bank X. Na, dämmert´s Ihnen. Da freut sich doch die Bank X, kann sie doch nun schon wieder 562,50 Euro Kredit, vielleicht an den Kunden C, vergeben. 187,50 Euro, also ¼ der 750,00 Euro behält sie dieses Mal als Sicherheit zurück. Aus den 1.000,00 Euro des Kunden A sind nun schon 2312,50 Euro geworden. Für 1312,50 Euro bekommt die Bank Zinsen, Zinsen für Geld das es gar nicht gibt.

Vereinfachen wir das obige Beispiel.

Kunde A zahlt 1.000,00 Euro auf sein Konto ein.
Bank X verfügt nun über 1.000,00 Euro die sie als Sicherheit für die Kreditvergabe nutzen kann. Sie vergibt 3 Kredite über jeweils 1.000,00 Euro die sie den Konten der Kreditnehmer B, C und D als Sichtguthaben gutschreibt. Die Mindestreserve für die Kunden A, B, C, und D beträgt je 250,00 Euro.

Die so geschöpften 3.000,00 Euro verschwinden wieder wenn alle Kreditnehmer ihre Kredite zurückbezahlt haben. Bis zu diesem Zeitpunkt kassiert Bank A für das verliehene Geld, welches sie nie besessen hat, Zinsen und freut sich.

Nur dumm, wenn der eine oder andere Kreditnehmer seinen Kredit nicht zurückbezahlen kann, wer glauben Sie, ist dann der Doofe. Oder was würde passieren, wenn sich plötzlich doch mehr als 25%  der Bankkunden dazu entschließen würden, sich ihre Ersparnisse bar auszahlen zu lassen?

Diese Art der Geldentstehung grenzt an Zauberei, und wie es bei der Zauberei so ist, verheimlicht man tunlichst wie der Trick funktioniert.

Ganz koscher erscheint mir das mit der Geldschöpfung nicht. Solange aber jeder Vertrauen in das so geschöpfte Geld hat, nicht allzu viele Kredite platzen und nicht allzu viele Menschen gleichzeitig ihr Geld ausbezahlt haben wollen wird die multiple Geldschöpfung nicht zum Einsturz des Systems führen. Den Fehler im Geld haben wir demnach noch nicht gefunden.

Wichtig und zu vermerken ist die Tatsache, auch wenn mancher daran zweifeln mag, dass so gut wie alles auf der Welt existierende Geld durch Kredit entstanden ist.

Was das bedeutet, darüber sind sich die meisten Menschen nicht im Klaren.

Das liegt daran, dass so gut wie jeder der z. B. einen 10 Euroschein in der Hand hält davon ausgeht einen Geldschein und damit Geld zu besitzen. Dem ist nicht so, er besitzt lediglich einen Schuldschein für den irgendwer auf der Welt Kredit aufgenommen hat, dafür bürgt und Zinsen bezahlt. Kann dieser Kreditnehmer seinen Kredit nicht zurückbezahlen, so verliert der 10 Euroschein seinen Wert.

Auch geht fast jeder davon aus, dass wenn er gekaufte Waren in einem Supermarkt mit einem 10 Euroschein bezahlt soeben einen Barkauf getätigt hat. Auch dem ist nicht so, er hat nur einen Schuldschein weitergereicht.

 

Bleibt uns nur noch die Sache mit dem Zins.

Für was Zins bezahlt wir, darüber streiten sich die Ökonomen schon seit Langem. Die einen sagen es handelt sich dabei um eine Leihgebühr, die anderen meinen, es muss Zins dafür bezahlt werden weil derjenige der „Etwas“ verleiht dieses „Etwas“ für eine bestimmte Zeit nicht selbst nutzen kann. Warum es Zins gibt und weshalb er bezahlt werden soll kann uns egal sein, Tatsache ist, es gibt ihn. Wobei, wenn ich an die Geldschöpfung der Banken denke, dann frage ich mich schon warum ich Zinsen für geliehenes Geld bezahlen soll, Zinsen für Geld das die Bank einfach aus dem Nichts geschaffen hat.

Mit dem Zins ist es wie mit dem Geld, jeder lebt mit ihm, sei es in Form von Guthabenzins oder Kreditzins. Verfügt man über ein Guthaben, so versucht man dieses möglichst viel Zins bringend anzulegen, braucht man einen Kredit, dann achtet man darauf so wenig als möglich Zinsen dafür bezahlen zu müssen.

 

Welche Auswirkungen hat der Zins auf das Geld?

Die schöne Seite von Zins ist, dass er ein Guthaben vermehrt. Legt man 1.000,00 Euro bei der Bank für 5% Zins an, so hat man ein Jahr später 1050,00 Euro.

Die unschöne Seite von Zins ist,  dass er eine Schuld erhöht. Nimmt man einen Kredit von 1.000,00 Euro mit 5% Zins in Anspruch, dann muss man 1.050,00 Euro zurückbezahlen.

50,00 Euro Zins für ein Jahr klingt jetzt nicht gerade dramatisch. Berechnet man aber die Verzinsung für die Laufzeit von 15 Jahren stellt man fest, dass aus 1.000 Euro Guthaben immerhin schon 2.078,93 Euro, gut doppelt so viel, geworden sind. Für einen 1.000,00 Euro Kredit mit einer Laufzeit von 15 Jahren würde man 2.078,93 zurückbezahlen.

So denken die meisten Menschen über den Zins. Aber darum geht es gar nicht.

Verinnerlichen wir uns noch einmal

 

  • Geld entsteht nur durch Kredit!
  • Wenn der Kredit zurückbezahlt ist verschwindet das Geld wieder.

 

Noch deutlicher: Wenn jemand einen Kredit über 1.000,00 Euro zu 5% Zins mit einer Laufzeit von einem Jahr aufnimmt, dann entsteht 1.000,00 Euro neues Geld. Dieser Jemand muss nun aber insgesamt 1.050,00 Euro zurückbezahlen. Die 50,00 Euro für den Zins entstehen nicht bei der Kreditvergabe. Das wirft eine bedeutungsvolle Frage auf.

 

Die Frage aller Fragen: WOHER KOMMT DAS GELD FÜR DEN ZINS?

Für die allermeisten Menschen ist diese Frage lächerlich und fast alle haben Antworten parat. Fast jeder geht davon aus, dass genügend Geld auf der Welt für Zinszahlungen vorhanden ist, man muss nur drankommen. Sei es durch mehr Arbeit oder durch verstärktes Sparen. Als Beweise, dass dies so sein muss, werden die unzähligen bisher vergebenen und zurückbezahlten Kredite angeführt. Leider verbirgt sich für die meisten Menschen die zerstörerische Kraft des Zinses in undurchdringlichem Nebel der sich aber problemlos lichten ließe. Sogar von Menschen die beruflich mit Geld zu tun haben erhält man in den wenigsten Fällen eine auch nur annähernd richtige Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Geldes für den Zins.

 

Das Geld für zu leistende Zinszahlungen muss erst entstehen und es kann nur so entstehen wie Geld immer entsteht, durch Kreditvergabe.

Dies lässt nur einen Schluss zu. Für jede zu leistende Zinszahlung muss sich irgendwer durch Kreditaufnahme neu verschulden. Da für diesen Kredit wieder Zinsen fällig werden, na, Sie ahnen es schon, muss sich ein anderer neu verschulden. Kommt Ihnen das Wort Neuverschuldung irgendwie bekannt vor? Nachverschuldung wäre eigentlich ein besseres Wort dafür.

 

Ein auf Kreditgeld und Zins aufgebautes Geldsystem kann nur durch permanente Kreditvergabe aufrecht gehalten werden. Dies geht solange, bis sich keine Nachschuldner mehr finden, weil niemand mehr über ausreichende Bonität verfügt. Vielleicht wird Ihnen nun der wahre Sinn, vielmehr die Gefahr die sich hinter dem Wort Kreditklemme verbirgt klar. Dabei geht es nur in zweiter Linie darum, dass sich ein Schreiner keine neue Kreissäge kaufen kann weil ihm die Bank keinen Kredit mehr bewilligt, primär geht es darum Nachschuldner zu finden.

 

Dies ist auch der Grund warum die Wirtschaft immer wachsen muss. Ein Null-Wachstum ist  für dieses Kreditgeld-Zins-System tödlich. Nur wenn das Wirtschaftswachstum jährlich mindestens so hoch wie der durchschnittliche Prozentsatz der für Zinsen verlangt wird ist, könnte so ein Geldsystem überleben. Dieses notwendige Wachstum wird immer nur in den ersten Jahren nach einer Währungsreform, nachdem die Menschen ihr Erspartes verloren haben und es sich unbedingt wieder erarbeiten wollen, erreicht. Ein immerwährendes Wachstum ist aber unmöglich weshalb unser Geldsystem niemals auf Dauer bestand haben kann.

 

Den fatalen Fehler im Geldsystem haben wir nun doch noch gefunden, nämlich den Zins. Wussten Sie übrigens, dass alle großen Weltreligionen das Einfordern von Zins verboten haben und dass sich islamische Banken noch immer daran halten (nicht so ganz, die haben andere Mittel und Wege gefunden …)? Und wussten Sie, dass dieses Kreditgeld-Zinssystem noch nie Bestand hatte? Es brach regelmäßig zusammen.

 

Einige Fragen bleiben dennoch offen. Die wichtigste Frage dürfte die nach dem Zeitpunkt des Zusammenbruches des Geldsystems sein. Diese ist auch am schwierigsten zu beantworten.

 

Dieser Zeitpunkt wird wohl näher rücken, wenn Staaten nach Meinung der Anleger zu hoch verschuldet sind und an deren Bonität zweifeln. Dies dürfte dann geschehen wenn sich das Verhältnis des Schuldenstandes eines Staates zu seinem Bruttoinlandsprodukt der 100% Marke nähert oder überschreitet. Wer will schon Staatsanleihen (Schuldscheine) von einem sich dem Bankrott nähernden Staat.

 

Wie es in einigen europäischen Staaten um die Verschuldung bestellt ist können sie der folgenden Tabelle entnehmen. Die Einhaltung der im Maastricht-Vertrag festgeschriebene Höchstgrenze von 60 Prozent Schuldenquote interessiert niemanden mehr.

 

 

Staat

Bruttoinlandsprodukt in Euro

Schuldenstand in Euro

Staatlicher Schuldenstand im Verhältnis zum BIP

Eurozone gesamt (Euro-16)

8.977.900.000.000

7.062.600.000.000

78,67%

Italien

1.520.900.000.000

1.760.800.000.000

115,77%

Griechenland

237.000.000.000

273.400.000.000

115,36%

Belgien

337.000.000.000

326.600.000.000

96,91%

Frankreich

1.919.300.000.000

1.489.000.000.000

77,58%

Portugal

163.000.000.000

125.900.000.000

77,24%

Deutschland

2.407.200.000.000

1.762.200.000.000

73,21%

 

 

Haben Sie auch darüber nachgedacht wie viel Zinsen die Staaten der Eurozone pro Jahr bei einem Zinssatz von 5% aufbringen müssten? Das dürften 444.895.000.000,00 Euro sein. Woher dieses Geld kommen soll wissen wir ja nun, vom berühmten Nachschuldner der immer schwerer zu finden ist.

 

Der Ablauf unseres Kreditgeldsystem das mit Zins behaftet ist lässt sich grob in verschiedene Phasen einteilen so das eine Einschätzung des Zeitpunktes des Zusammenbruches möglich wird, vorausgesetzt es werden gesetzliche Rahmenbedingungen nicht geändert. Dies wird zur Zeit allerdings getan, man ändert Bilanzierungsregeln, erlaubt die Bewertung von Immobilien und anderen Sachwerten nach gut dünken und genehmigt die Gründung von Bad Banks in die uneinbringliche Forderungen ausgelagert werden dürfen.

 

Trotzdem hier ein Versuch die Phasen des derzeitigen, globalisierten Kreditgeld-Zins-Systems annähernd zu beschreiben.

 

  1. Es wird immer mehr produziert und konsumiert
  2. Es werden immer mehr Kredite an Personen vergeben deren Bonität ausreichend ist.
  3. Der Kauf auf Kredit wird zur Normalität
  4. Es werden Kredite an Personen vergeben die über keine ausreichende Bonität verfügen (so genannte Ninja-Kredite, no income, no job, no asset)
  5. Die Arbeitslosigkeit steigt (den offiziellen Statistiken sollte man nicht allzu viel Glauben schenken)
  6. Herabsetzen der Leitzinsen durch die Notenbanken bis annährend Null oder Null.
  7. Weil zu viele, wahrscheinlich nicht mehr zurückzahlbare, Kredite vergeben wurden erhöht man die Anforderungen der Bonität potenzieller Kreditnehmer immens
  8. Banken geraten in die Bredouille weil Kredite platzen
  9. Die Aktienbörsen geraten stark unter Druck, Crashgefahr
  10. Es entsteht eine Kreditklemme, Banken trauen sich nicht mehr Kredite zu vergeben, nicht einmal mehr untereinander.
  11. Es platzen immer mehr Kredite, Banken müssen gerettet werden da deren Insolvenz unabsehbare Folgen für das Geldsystem haben würden.
  12. Staaten treten als Bürgen für Banken (die ihre Gläubiger sind) und Unternehmen auf
  13. Ein vermeintlicher Aufschwung beginnt
  14. An den Aktienbörsen geht es wieder aufwärts
  15. Staaten geraten nun selbst in Finanzierungsschwierigkeiten
  16. Staaten treten als Bürgen für Staaten auf
  17. Die Zinsen für Staatsanleihen beginnen zu steigen da das Vertrauen in sie abnimmt.
  18. Erste Unruhen in der Bevölkerung wegen staatlicher Sparmaßnahmen
  19. Notenbanken finanzieren Staaten durch Ankauf derer Staatsanleihen
  20. Notenbanken geraten selbst in Schwierigkeiten
  21. Staatschulden übersteigen massiv das Bruttoinlandsprodukt
  22. Durch Inflation oder Deflation ausgelöster Zusammenbruch.
  23. Währungsreform?

 

 

In welcher Phase wir uns gerade befinden erfährt man tagtäglich aus den Medien.

Alle Rettungsmaßnahmen sind sinnlos da sie wiederum nur durch Kredite finanziert werden und die Zinsbelastung dramatisch erhöhen.

 

Heikel wird es ab der Phase, ab der Staaten und Notenbanken (Lender of last resort - Kreditgeber der letzten Zuflucht) als Bürgen auftreten. Danach könnten nur noch die grünen Männchen vom Mars als Nachschuldner oder Bürgen einspringen, was sich als sehr unrealistische Hoffnung herausstellen dürfte. Apropos, weil gerade wieder das Wort Bürgen gefallen ist, sie können sich nun bestimmt auch denken woher der Begriff Bürger kommt und was dies bedeutet. Der deutsche Bürger bürgt im Augenblick mit der lächerlichen Summe von knapp 21.000,00 Euro für den Staat und weil der Staat verkündet hat für die Spareinlagen zu bürgen, so bürgt der Bürger für sich selbst. Hoffentlich hat jeder Bürger seine Ersparnisse doppelt, damit er sie im Fall eines Verlusts ersetzten kann.

 

Der Unterschied zwischen der derzeitigen Krise und vorangegangenen Krisen ist, dass diese Krise durch die Globalisierung weit mehr Zerstörungspotential enthält als alle bisherigen. Vor allem die Abhängigkeit der Industrie vom weltweiten Nachschub an produktionswichtigen Gütern könnte sich als fatal erweisen.

 

Wenn Sie nun denken die Reichen dieser Welt hätten etwas gegen ein von Beginn an zum Scheitern verurteilten Systems und würden so ein System oder zumindest einen Zusammenbruch dieses Systems verhindern, so übersehen Sie, dass diese kleine Bevölkerungsgruppe davon profitiert. Deren Geld ist zwar auch nur Kreditgeld aber sie haben eine Menge davon und werden es, weil sie meistens nicht dumm sind, frühzeitig in Werte wie Grundbesitz, Häuser, Fabriken, Rohstoffe oder Edelmetalle umwandeln die ihnen niemand nehmen kann.

 

Man könnte sogar unterstellen, dass unser Geldsystem hauptsächlich dazu dient, Vermögen von Arm nach Reich umzuschichten, denn

 

ein armer Mensch sorgt, dadurch dass er Kredit aufnehmen muss, dafür, dass ein reicher Mensch reicher wird.

 

 

Im letzten Satz will ich mir erlauben ein Wort zu gebrauchen, welches in letzter Zeit sehr oft von Politkern gebraucht wird.

 

Der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems ist ALTERNATIVLOS.

 

PS: Vergessen Sie Sätze wie:
Es gilt zu verhindern, dass sich so eine Finanzkrise wiederholt ..
Am Besten durch die Krise kam ...
Als krisenresistent erwies sich vor allem

Warum? Die Krise hat noch gar nicht richtig begonnen.

 

Meine Meinung entspringt meinem Gehirn. Da ich mein Gehirn nicht verleihe, muss auch niemand meiner Meinung sein.

 

Sollte Ihr Interesse am Geldsystem geweckt worden sein, dann finden Sie unter folgenden Links weitere Informationen.

 

Bankgeheimnis Geldschöpfung – Aufsatz von Prof. Bernd Senf

http://www.berndsenf.de/pdf/Bankgeheimnis%20Geldschoepfung%204.pdf

 

Fabian – gib mir die Welt und 5 Prozent

Dieses Video erklärt die Funktionsweise der Geldsystem sehr verständlich. Wirklich sehenswert!

http://www.youtube.com/watch?v=_h0ozLvUTb0

 

Wie funktioniert Geld?

Dieses Video erklärt die Funktionsweise der Geldsystem in Kurzform.

http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&feature=related

 

Umbruch – sehr ins Detail gehende Aufsätze und Meinungen

http://www.dasgelbeforum.de.org/links/download-umbruch.htm

 

Andreas Popp - Vortrag Uni Mannheim 2008 1/10
http://www.youtube.com/watch?v=hHE5IoC4Vlc

 

Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise
http://www.dailymotion.com/video/x75y6c_prof-bernd-senf-tiefere-ursachen-de_news

 

 


Kommentare   

 
0 # home buyer programs 2014-10-20 10:04
I know this web page gives quality depending content and other stuff, is there
any other site which presents these stuff in quality?
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0 # Mit System zum 2015-01-24 13:15
Gսter Artikel! Seite in die Favoriten gepackt, ich schaue mal
wieder ѵorbei
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0 # multiman 2015-10-05 16:59
Passt zwar nicht in die vermeintliche Aktualität, aus meiner Sicht jedoch erst recht, weil es dem Einen oder der Anderen einen positiven Impuls hinsichtlich der Hintergründe des weltweiten Chaos' geben könnte:

http://www.griechenland-blog.gr/2015/10/griechenland-wird-seit-200-jahren-skrupellos-abgezockt/2136059/

Ob jetzt, wie in diesem Artikel auf Griechenland bezogen, alles tatsächlich exakt so abgelaufen ist oder abläuft, ist relativ nebensächlich, - es geht um das praktizierte Prinzip, das weltweit seit langer Zeit angewandt wird, und über kurz oder lang jede Nation in die Schuld- Sklaverei bringt - gleich ob "Verlierer" oder "Sieger"; der einzige wahre Sieger ist immer die Finanz- Elite in diesem System.
Es geht auch nicht um Rassen, Ethnien, Religionen, Kulturen, Gier, Neid etc., das sind für die Strippenzieher nur beliebig manipulierbare und einsetzbare Werkzeuge, es geht um die Menschen und die Macht über die Menschheit an sich.

LG
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